Fachbeitrag

Hoteldesign: Studie zu Zielgruppenwünschen und Planungsprozessen

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09 December 2019

Hoteldesign: Studie zu Zielgruppenwünschen und Planungsprozessen

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Eine aktuelle Studie zeigt, wie Hoteldesign gezielt auf die Bedürfnisse der Zielgruppen abgestimmt werden kann. Entdecken Sie, wie Hoteliers diese Erkenntnisse nutzen können, um Designprozesse effektiv zu gestalten und Gäste langfristig zu begeistern.

Design als Verkaufsargument für Hotels

Die IUBH Internationale Hochschule, eine private und staatlich anerkannte Fachhochschule mit Hauptsitz in Bad Honnef (Deutschland), hat die Studie “Hotelzimmer 2030“ zu Zielgruppenwünschen und Planungsprozessen im Hoteldesign veröffentlicht. Dabei wurden 27 Experteninterviews mit Hoteliers in Deutschland, Österreich und Spanien durchgeführt. Zusätzlich wurden die Best Practices führender internationaler Hotelunternehmen anhand von 11 Musterzimmern sowie wissenschaftliche Artikel analysiert.

Den Ergebnissen zufolge nutzen 74 Prozent der Hotels Design und Raumgestaltung als Verkaufsargumente auf Online-Kanälen. In regelmäßigen Abständen von fünf bis fünfzehn Jahren wird zudem in die Umgestaltung und Renovierung der Zimmer investiert. Bei solchen Umbau-Maßnahmen entscheiden vor allem die Hotelbesitzer selbst und die Architekten, wie die Zimmer künftig aussehen sollen.

Fokus auf Gästezufriedenheit und Zielgruppenbedürfnisse

„Gästemeinungen und Marktforschung spielen dagegen nur eine sehr untergeordnete Rolle. Das ist riskant, denn es besteht die Gefahr, dass das Design am Bedarf der Zielgruppe vorbeigeht.“, erklärt Co-Autorin Prof. Dr. Annegret Wittmann-Wurzer, IUBH-Professorin für Tourismuswirtschaft. Laut Studie sind nämlich Wohlfühlambiente, Zimmer-Design und Bettkomfort die wichtigsten Kriterien für die Zufriedenheit der Gäste. Weniger relevant sind die Ausstattung der Badezimmer und der Arbeitsbereiche sowie Beleuchtung und Sicherheit. 

Für das Hotelzimmer-Design im Jahr 2030 hat die IUBH ein “Dreiecksmodell” erstellt. Dieses beinhaltet die Eckpunkte “Zielgruppen-Prioritäten”, “technologische Innovationen” und “ökonomische Restriktionen”, welche bei der Planung der Zimmer berücksichtigt werden sollten. 

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